
Richard Schuberth ist Dichter und Gesellschaftskritiker aus Wien. Zwischen 1990 und 1992 war Richard Schuberth als Kabarettist tätig. Seit 1995 verfasst er Artikel, Essays, wissenschaftliche Texte, Rezensionen, Gedichte, Aphorismen, Radiokolumnen und Polemiken sowie Prosa, Drehbücher und Dramen. Er wirkt auch als Cartoonist und Schauspieler.
Im Plenarsaal des Innsbrucker Rathauses liest er aus seinem neuesten Buch "Vom Antisemitismus der keiner sein will".
Schuberth knöpft sich identitätspolitische Diskursmoden vor. Deren israelfeindliche Exzesse seit dem 7. Oktober 2023 führten ihn zu den psychologischen und historischen Wurzeln des israelbezogenen Antisemitismus. Wann wird „Israel-Kritik“ zur antisemitischen Obsession?
Richard Schuberth präsentiert erschütternde Belege und findet Antworten, die vielen kaum gefallen dürften. Er macht in seinem aktuellen Buch keinen Hehl daraus, dass er als linker Intellektueller argumentiert und die politischen und mentalitäts-psychologischen Befunde von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer für ebenso wenig überholt hält wie so manch ökonomische Analyse von Karl Marx. Er tut dies freilich nicht zur kalkulierenden Absicherung und schon gar nicht, um - wie der modische Terminus lautet – seine „Sprecherposition“ zu markieren.
Veranstalter:
Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus Tirol
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