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Das Ötztal als Zufluchtsort
Bericht / Diskussion

Justmans Überlebensgeschichte und das Ötztal als Zufluchtsort

Donnerstag
23. April 2026
Beginn: 19:00 Uhr
freier Eintritt

Zwei Spuren der Überlebensgeschichte von Leokadia Justman führen ins Ötztal. Rosi und Eugen Ginzel, ein jüdisches Ehepaar aus Köln, überlebten den Holocaust in Höhlen im hintersten Ötztal. 1946 wurden sie in Innsbruck die Trauzeugen von Leokadia und ihrem Ehemann Józef Wiśnicki. Jerzy Rybarczyk, der in Polen die Dokumente für Justman und andere jüdische Flüchtlinge gefälscht hatte, kam nach seiner Gestapo-Haft in Polen selbst nach Imst und heiratete die Ötztalerin Maria Raich. Der Abend lässt in dramatische Lebensgeschichten eintauchen, in denen die Ötztaler Bergwelt als Ort der prekären Zuflucht erscheint. Dominik Markl berichtet aus seiner Forschungsarbeit. Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Brechen wir aus" im Landhaus 1. Moderiert wird der Abend von Edith Hessenberger.

In Kooperation mit den Ötztaler Museen.

Turmmuseum Ötz, Schulweg 2, Ötz
keine Anmeldung erforderlich

Verbindliche Anmeldung

Für diese Veranstaltung

Sollten Sie zum Zeitpunkt der Veranstaltung verhindert sein, bitten wir um rechtzeitige Absage an office@ikg-innsbruck.at oder Tel. +43 512 586892. Vielen Dank!

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